Wie sieht eine Trainingseinheit Combatives Krav Maga inhaltlich aus?

In diesem Artikel wird eine mögliche Trainingseinheit dargestellt, an der Anfänger und Fortgeschrittene teilnehmen. Ein reines Anfängertraining wie es montags stattfindet, würde die gleichen Inhalte, allerdings ohne die fortgeschrittenen Elemente, beinhalten. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Das reguläre Combatives Krav Maga Selbstverteidigungs-Training in Köln beinhaltet die folgenden Bereiche:

  • Aufwärmen
  • Grundlagen / Technik / Kommunikation /Positionierung etc.
  • Simulation / Drill

Die ersten 15 Minuten des Trainings umfassen die verschiedensten Aufwärm-„spiele“ bzw. –übungen. Du wirst Eigenkörpergewichtsübungen in Kombination mit ausdauerfördernden bzw. selbstverteidigungsspezifischen Bewegungsspielen absolvieren, damit Du Dich nicht später im Training verletzt, aber auch um Deine Aufmerksamkeit und Koordination zu trainieren.

Nach dem Aufwärmen folgt das Training von körperlichen und verbalen, technischen Grundlagen. Hier kommt es ganz darauf an, was wir gerade für eine Themenwoche haben: So würde z.B. in der ersten Woche eines Monats der Schwerpunkt auf Kommunikation, Schlag- und Tritttraining gelegt. In der zweiten Woche läge der Schwerpunkt auf dem vertikalen Clinchen (Körperumklammerungen und dergleichen mehr). An dieser Stelle wird Dir auch erklärt, wie es dazu kommen kann, dass Du in eine Körperumklammerung gerätst und wie Du dies bereits im Vorfeld vermeiden kannst.

Wenn Du Dich aufgewärmt und die Grundlagen trainiert hast, kommt der abendliche Themenschwerpunkt, welcher auf den trainierten Grundlagen aufbaut. Du wirst ein bis zwei Techniken (im Kontext) erlernen. Hier wirst Du als Anfänger(in) von den Fortgeschrittenen getrennt, damit Du ohne Druck die Techniken (ggf. kontextreduziert oder -abgeblendet) trainieren kannst. Die Fortgeschrittenen hingegen trainieren die (kontextualisierten) Techniken mit einer individuell höheren Intensität. Da immer ausreichend Trainer anwesend sind, ist eine vernünftige Betreuung stets gewährleistet.

Die Trennung erfolgt, da wir festgestellt haben, dass wenn sich Menschen zum ersten Mal mit dem Thema Selbstverteidigung und Selbstschutz auseinandersetzen, diese durch zu viel Druck überfordert werden können. Deshalb ist es uns wichtig, erstmal langsam und mit einer leichten Intensität anzufangen und diese dann mit der Zeit auf Wunsch von Dir oder nach unserer professionellen Einschätzung und nach Rücksprache mit Dir zu steigern. Von diesen pseudomilitärischen Gruppen-Drills, die man oft auf Youtube sieht, halten wir nichts. Bei uns stehst Du als Individuum klar im Vorteil.

Es ist psychologisch erwiesen, dass der Lerneffekt am größten ist, wenn eine angenehme Atmosphäre geschaffen wird. Ein Gehirn, welches sich im Angst- oder Stresszustand befindet, speichert kaum ab, weshalb erst mit der Zeit an der Stressresistenz gearbeitet wird. Deshalb versuchen wir Dich immer aus dem Komfortbereich rauszuholen, Dich im Lernbereich zu halten, ohne Dich in die Überlastungsbereich zu bringen. Damit Dein Selbstverteidigungstraining so erfolgreich wie nur möglich wird.

In der letzten Phase Deines Trainings werden dann die trainierten Techniken in Simulationen oder Drills geübt. In diesem Simulationen / Drills werden dann die Techniken im Ablauf ausgeführt. Bei Dir als Anfänger geht es dann in erster Linie um eine kontrolliertes Wiederholen des Geübten, um einfach in der Materie sicherer zu werden. Die Fortgeschrittenen trainieren die Simulationen / Drills mit entsprechender Schutzausrüstung und erhöhter Intensität wodurch diese dann auch gleichzeitig an ihrer Stressresistenz trainieren, mit dem Ziel diese stetig zu erhöhen.

In den letzten 3 bis 5 Minuten gibt es dann eine Cooldownphase, damit Du Dich entspannen kannst.

Wie bereits geschrieben, das Training variiert natürlich je nach Wochenschwerpunkt. Die aktuellen Trainingszeiten findest Du hier.

Solltest du noch Fragen haben, dann schreib uns über das Kontaktformular eine Nachricht oder rufe an 01578 – 6894322 .

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